Freiwilligenarbeit macht Glücklich!

Während der Themenwoche zum Thema Glück in meinen Deutschkurs las ich einen interessanten Beitrag: Inwiefern ist Glück eine Aufgabe der Gesellschaft. Der Autor Dr. Eckart v.H. schrieb, dass Glück eine Gemeinschaftsaufgabe ist, an der wir alle arbeiten können.

Unterem anderem ging der Autor darauf ein, wofür Steuergelder verwendet werden sollten, um Menschen glücklich zu machen. Die Verwendung von Steuern für Gemeinschaftserlebnisse, worüber Dr. Eckart v.H. schreibt, finde ich sehr wichtig.

Mit Gemeinschaftserlebnissen habe ich eigene Erfahrungen gemacht. Die wichtigsten Erfahrungen waren die Leitung und die Teilnahme in internationaler Workcamps  in den Ländern Bayern und Baden Württemberg. Ehrenamtlichen Engagement hat für mich große Bedeutung, weil es mich glücklich macht. Es macht Menschen glücklich, wenn sie sich auf andere verlassen können. Das konnte ich persönlich entdecken, als die Flüchtlinge nach Deutschland kamen. Ich war Teil eines internationalen Freiwilligen Workcamp in Waldsassen,  einem Dorf in Bavaria, um Flüchtlingsfamilien bei der Gartenarbeit zu helfen. Plötzlich gab es eine Welle der Solidarität. Unsere Freiwilligengruppe aus Neuseeland, Russland, Südkorea und Pakistan, eine weitere Freiwilligengruppe aus Tschechien, den deutschen Nachbarn und den Schülern, die sich früher kaum grüßten, halfen sich gegenseitig mit den notwendigen Dingen.

Neben der Hilfe für die Gemeinschaften habe ich in mein Workcamps in Waldsassen, Scheinfeld, Ehningen und Grafenhausen neue Freunde aus der ganzen Welt gefunden. Ich nenne es Glück, trotz unserer Unterschiede in Kulturen und Sprachen, als eine Familie in den Workcamps zu arbeiten und zu leben. Außerdem finde ich die Geselligkeit als Glück in den Workcamps zum Beispiel Zusammenleben, Kochen, Essen, Tanzen, Musik machen, Singen, Trinken, Spielen, Chatten, Wandern und Entdecken anderer Kulturen. Wie definierst du Glück?

Die schlechte Erfahrung war, dass die Flughafenbeamten nur mich in der Kontrollreihe stoppten und mich fragten, ob ich jemals nach Afghanistan gereist sei. War diese Frage mit einem Neid verbunden? Aber das hatte mich sehr unglücklich gemacht.

Wenn ich zu entscheiden hätte, würde ich mehr steuern für Gemeinschaftserlebnisse finanzieren, insbesondere für internationale Freiwilligenarbeit. Ich fände es gut, wenn die Politiker daran interessiert wären. Außerdem sollen Steuern für Gesundheit, für Bildung, für Musik und für Kunst ausgegeben werden.

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